Der letzte Patient hat die Praxis verlassen, doch der Arbeitstag ist noch lange nicht vorbei. Auf dem Schreibtisch warten Arztbriefe: formulieren, diktieren, ins PVS übertragen. Für viele Ärzte beginnt jetzt die zweite Schicht. Doch wie wäre es, wenn der Arztbrief bereits fertig wäre, bevor die Sprechstunde endet? Noa Notes erstellt ihn parallel zum Gespräch – und spart Ihnen täglich bis zu 88 Minuten.
Ein Arztbrief, auch Entlassbrief genannt, ist das Standarddokument für Patientenkommunikation zwischen behandelnden Ärzten. Er richtet sich in der Regel an die hausärztliche Praxis und fasst Anamnese, Befund, Diagnose und Therapieempfehlung strukturiert zusammen.
Dass dieser Brief vollständig und zeitnah erstellt wird, ist keine Frage des Stils: Die ärztliche Dokumentationspflicht ist gesetzlich verankert. Was nicht dokumentiert ist, gilt im Zweifel als nicht geschehen. Das bedeutet: Fehlt ein Eintrag in der Patientenakte, muss der Arzt beweisen, dass die Maßnahme trotzdem stattgefunden hat, und das ist oft kaum möglich. Ein lückenloser Arztbrief schützt damit nicht nur den Kollegen, der die Weiterbehandlung übernimmt, sondern auch den ausstellenden Arzt selbst.
Seit 2024 kommt eine weitere Anforderung hinzu. Das Digital-Gesetz verpflichtet alle Leistungserbringer, elektronische Arztbriefe über KIM (Kommunikation im Medizinwesen) empfangen zu können – seit Juni 2024 ist diese Empfangspflicht verbindlich. Der Versand über KIM löst Fax und Papierpost schrittweise als Regelweg ab. Seit Oktober 2025 gilt zusätzlich die Pflicht, relevante Behandlungsdaten in die elektronische Patientenakte (ePA) einzustellen. Für Praxen bedeutet das: Arztbriefe müssen nicht nur inhaltlich korrekt, sondern auch technisch kompatibel und systemkonform erstellt werden.
Genau hier entsteht in vielen Praxen ein neuer Engpass. Der Arztbrief muss nicht mehr nur medizinisch vollständig sein – er muss auch den richtigen Weg ins korrekte System finden. Wer noch auf Zuruf diktiert und Fax schickt, verliert doppelt: Zeit und Anschluss. Mit Noa Notes entsteht der Arztbrief während des Gesprächs. Er wird automatisch strukturiert und direkt ins Praxisverwaltungssystem übertragen – ePA-konform und ohne zusätzliche Schritte.
In vielen Praxen ist der Arztbrief das Dokument, das zuletzt erstellt wird. Der Grund ist nicht Nachlässigkeit, sondern Zeitdruck: Ein einzelner Arztbrief kostet im Schnitt 25 Minuten. Bei mehreren Überweisungen täglich summiert sich das schnell zur zweiten Schicht – zu einem Zeitpunkt, an dem eigentlich der wohlverdiente Feierabend wartet. Die Folge ist Nacharbeit am Abend, wenn Details aus dem Gespräch bereits verblassen.
Das Problem: Wer die Dokumentation auf den Abend verschiebt, verlängert den Arbeitstag unnötig – und das täglich. Je mehr Briefe sich ansammeln, desto später der Feierabend. Was sich nach einem langen Praxistag wie Routine anfühlt, ist in Wirklichkeit vermeidbare Mehrarbeit.
Diese Strategien können helfen, den Arztbrief näher an die Behandlung zu rücken – mit unterschiedlichem Erfolg:
Mit einem Dokumentationsassistenten entsteht die Dokumentation direkt während der Konsultation und der fertige Brief liegt vor, bevor der nächste Patient das Sprechzimmer betritt.
Der klassische Ablauf in vielen Praxen folgt einem Muster, das Zeit kostet: Konsultation, dann Notizen, dann Brief – oft Stunden später, wenn der wohlverdiente Feierabend und Ihre Familie auf Sie wartet. Intelligente Systeme drehen diesen Ablauf um. Sie sprechen mit Ihrem Patienten wie gewohnt, der Dokumentationsassistent hört zu und transkribiert das Gespräch in Echtzeit. Die Dokumentation entsteht nicht nach dem Gespräch, sondern währenddessen.
Mit Noa Notes lässt sich jeder Abschnitt des Arztbriefs mit einer eigenen Vorgabe konfigurieren – Anamnese, Befund, Diagnose und Therapie erhalten jeweils individuelle Einstellungen.
Jeder Arzt kann dabei unbegrenzt viele Vorlagen anlegen – nach Fachrichtung, Indikation oder Konsultationstyp. Ein Hausarzt erstellt andere Vorlagen als ein Kardiologe, und eine Erstvorstellung folgt anderen Vorgaben als eine Routinekontrolle. Das Ergebnis: ein strukturierter Arztbrief, der dem eigenen fachlichen Anspruch entspricht – vollständig, ohne manuelle Nachbearbeitung.
Wie eine solche Vorlage in der Praxis aussieht, zeigt die kostenlose Noa-Notes-Arztbrief-Vorlage – mit vordefinierten Abschnitten für Absender, Empfänger, Anamnese, Diagnose, Therapie und weiteres Vorgehen, die sich direkt in den eigenen Account importieren lassen.
Ein Dokumentationsassistent entfaltet seinen vollen Nutzen erst dann, wenn die erstellten Inhalte ohne Umwege im Praxisverwaltungssystem ankommen. Noa Notes löst das über drei Integrationsstufen – je nach verwendetem System:
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Integrationsstufe |
Funktionsweise |
Kompatible PVS |
|---|---|---|
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Connect 1.0 |
Manuelles Einfügen in Freitextfeld |
28–29 Systeme |
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Connect 2.0 |
1-Klick-Textblock-Übernahme |
~ 20 Systeme |
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Connect 3.0 |
1-Klick mit automatischer Feldzuordnung |
~ 10 Systeme |
Mit Connect 3.0 landet jede Sektion automatisch im richtigen Feld der Patientenakte: Anamnese im Anamnese-Feld, Diagnose im Diagnose-Feld – ohne dass der Arzt manuell eingreift. Auch mit Connect 1.0 bleibt die Gesamtzeitersparnis bei 70–75 %, weil der aufwändige Teil – die Erstellung der Dokumentation – vollständig automatisiert ist. Der manuelle Schritt beschränkt sich auf wenige Sekunden. Mit 28–29 kompatiblen Systemen bietet Noa Notes die breiteste PVS-Abdeckung auf dem deutschen Markt. Ob Ihr PVS kompatibel ist, prüfen wir gern für Sie.
Das entlastet nicht nur den Arzt: Auch medizinische Fachangestellte profitieren, weil das manuelle Tippen und Formatieren von Briefen entfällt. Gerade in Praxen, die unter Fachkräftemangel leiden, ist das ein spürbarer Unterschied im Alltag.
Noa Notes generiert aus einer einzigen Transkription des Patientengesprächs automatisch alle relevanten Dokumenttypen: Arztbrief, Konsultationsnotiz und Befunddokumentation entstehen parallel. Sektionsspezifische Vorlagen für Anamnese, Befund, Diagnose und Therapieplan sorgen dafür, dass jeder Abschnitt exakt die Informationen enthält, die der Empfänger benötigt. Sie als Arzt prüfen das Ergebnis, passen es bei Bedarf an und geben den Brief frei. Die ärztliche Verantwortung bleibt vollständig bei Ihnen.
Die Vorteile von Noa Notes:
Jetzt Noa Notes testen – und erleben Sie, wie Ihr nächster Arztbrief bereits während der Konsultation entsteht.
Jeder Arztbrief sollte mindestens Diagnosen, Anamnese, Befunde, Medikation bei Entlassung und Prozedere enthalten. Eine einheitliche gesetzliche Formvorschrift für den Aufbau gibt es in Deutschland nicht. Die Reihenfolge und der Umfang der einzelnen Abschnitte variieren je nach Einrichtung, Fachrichtung und klinischem Kontext.
Der Patient wird in der dritten Person Singular beschrieben, das behandelnde Team schreibt in der ersten Person Plural. Als Zeitform dienen Präsens oder Präteritum. In der Anamnese kennzeichnet der Konjunktiv die indirekte Rede der Patientin oder des Patienten.
Seit Juni 2024 gilt die eArztbrief-Empfangspflicht über KIM als vorgeschriebener Übermittlungsweg (Digital-Gesetz). Seit Oktober 2025 besteht zusätzlich die ePA-Einstellungspflicht für Leistungserbringer. Ein Versand in Papierform bleibt in Ausnahmefällen möglich, ist jedoch nicht mehr der Regelweg.
Die drei größten Fehlerquellen betreffen die Entlassmedikation mit unvollständigen Angaben zu Dosis und Änderungen, vagen Therapieempfehlungen ohne konkrete Termine oder Parameter sowie eine unzureichende Epikrise, die Befunde und Diagnostik nicht schlüssig zusammenführt.
Bewährte Strategien sind fortlaufendes Mitschreiben während der Konsultation, strukturierte Vorlagen in der Praxissoftware und Diktiersysteme für zusammenhängende Abschnitte. Den konsequentesten Ansatz bieten sprachbasierte Dokumentationsassistenten wie Noa Notes, die den Arztbrief direkt aus dem Patientengespräch erstellen und so Erinnerungslücken eliminieren.