Zuletzt aktualisiert 27. Okt. 2026
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5 Minuten
Corti vs. Heidi vs. Noa Notes: Der große Vergleichstest 2026
Martina | Jameda Redaktion

Der Feierabend beginnt nicht mit dem letzten Patienten, sondern mit der letzten fertigen Dokumentation. Es ist kurz vor 20 Uhr, und auf dem Bildschirm warten noch zwölf unvollständige Dokumentationen. Wer jetzt nach einem Schreibassistenten sucht, stößt schnell auf Corti, Heidi und Noa Notes. Alle drei transkribieren, aber nur eines wurde für die niedergelassene Praxis in Deutschland gebaut.
Das Thema kurz und kompakt
- PVS-Integration entscheidet: Nur Noa Notes bietet eine dedizierte Anbindung an deutsche Praxisverwaltungssysteme (PVS), Corti und Heidi haben dafür keine vergleichbare Lösung.
- Datenschutz ist nicht gleich Datenschutz: Alle drei Anbieter verarbeiten Daten in der EU. Noa Notes ist C5 Typ 2-zertifiziert und trainiert seine Modelle nicht mit Patientendaten, Corti verarbeitet Daten für das Modelltraining in anonymisierter Form.
- Preistransparenz variiert stark: Während Noa Notes transparente Festpreise nennt, verhandeln Corti und Heidi ihre Preise individuell bzw. auf Anfrage.
- Konkreter Vorteil für den Praxisalltag: Noa Notes reduziert die Dokumentationszeit um 75 %, wobei die ärztliche Prüfung und Freigabe jedes Ergebnisses erhalten bleibt.
Corti, Heidi und Noa Notes im Gesamtvergleich
Die folgende Tabelle stellt die drei Anbieter entlang der Kriterien gegenüber, die für eine niedergelassene Praxis in Deutschland am meisten zählen: PVS-Integration, Datenschutz und Preistransparenz. Ausführlichere Einordnungen zur PVS-Integration und zu den jeweiligen Stärken und Schwächen folgen direkt im Anschluss.
| Kriterium | Corti | Heidi Health | Noa Notes |
|---|---|---|---|
| Zielsegment | Kliniken, Notaufnahmen, Enterprise | Internationale ambulante Praxen und Therapiepraxen | Niedergelassene Praxis in Deutschland |
| PVS-Integration Deutschland | k. A. | Keine dedizierte GDT- oder VDDS-Anbindung | 28–29 Systeme über drei Anbindungsstufen |
| Serverstandort | EU oder USA | EU | EU (Frankfurt) |
| Zertifizierungen | ISO 27001, ISO 27017, ISO 27018, C5, SOC 2 (Anbieterangabe) | ISO 27001, SOC 2 (Anbieterangabe) | ISO 27001, ISO 27017, ISO 27018, C5 Typ 2-zertifiziert |
| Training mit Patientendaten | Ja (anonymisiert) | Nein | Nein |
| Einstiegspreis | Nutzungsbasiert (Pay-as-you-go inkl. Startguthaben), Enterprise auf Anfrage | Kostenlose Basisversion, Premium- und Praxis-Tarif nur auf Anfrage (kein öffentlicher Listenpreis mehr, Stand Oktober 2026) | Ab 59 €/Monat ohne PVS-Integration, PVS-Anbindung ab 79 €/Monat (jeweils Jahresabo), zzgl. einmaliger Einrichtungsgebühr |
| Einführungsaufwand | Enterprise-Beschaffung, Implementierungsunterstützung nötig | Self-Service-Einrichtung, Integration meist in wenigen Minuten | Begleitete Einführung, rund 45 Minuten inklusive PVS-Einrichtung |
Zertifizierungsangaben zu Corti und Heidi basieren auf öffentlich zugänglichen Anbieterangaben (Stand Oktober 2026): Corti nennt ISO 27001, ISO 27017, ISO 27018, SOC 2 Type II und BSI C5 Type II, Heidi Health nennt ISO 27001 und SOC 2.
PVS-Integration im Detail: Warum Heidi und Corti hier nicht mithalten
Bietet Heidi Health eine PVS-Integration für deutsche Praxisverwaltungssysteme? Für den deutschen Markt bislang nicht in standardisierter Form. Heidi wirbt international mit der Anbindung an Praxis- und Klinikinformationssysteme. Eine dedizierte GDT- oder VDDS-Schnittstelle für deutsche PVS-Systeme ist jedoch nicht dokumentiert.

Noa Notes deckt diesen Bereich über drei Anbindungsstufen ab:
- Connect 1.0 überträgt Dokumentationen manuell per Kopieren und Einfügen
- Connect 2.0 übergibt den gesamten Textblock per Klick über die GDT-Schnittstelle (dem Standard-Datenformat für den Datenaustausch zwischen Noa Notes und PVS)
- Connect 3.0 befüllt über den VDDS-Standard (einen weiterführenden Schnittstellenstandard, der jede Dokumentationssektion automatisch dem passenden Feld in der Patientenakte zuordnet) automatisch die passenden Felder im PVS
Insgesamt sind so 28 bis 29 Praxisverwaltungssysteme angebunden. Wie sich die einzelnen Connect-Stufen im Praxisalltag konkret auf die Erstellung von Arztbriefen auswirken, zeigt der Praxiswissen-Beitrag zum automatisierten Arztbrief. Für Corti liegen zur PVS-Integration in Deutschland keine belastbaren öffentlichen Informationen vor.
Stärken und Schwächen im Einzelnen
Corti punktet bei klinischer Entscheidungsunterstützung, verlangt aber meist eine individuelle Enterprise-Beschaffung. Heidi überzeugt durch eine schnelle Einrichtung, hat für den deutschen Markt jedoch keine dedizierte PVS-Anbindung. Noa Notes bietet PVS-Integrationstiefe, deutschen Serverstandort und transparente Preise, es fehlen aber noch Sprachsteuerung, Start-Stop-Continue-Aufnahme, ein vollständig geteiltes Transkript und ein Chat-Interface, Letzteres bewusst, da sich Noa Notes als Dokumentationswerkzeug versteht. Die Anforderungen aus § 203 StGB sind zudem noch nicht zu 100 % erfüllt.
Dr. Johann Arens, Allgemeinmediziner und MVZ-Gründer, bringt es auf den Punkt: „Zuerst waren wir skeptisch, aber die Systematik und Vollständigkeit der Ergebnisse hat uns ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.“ Im Durchschnitt spart Noa Notes 75 % der Dokumentationszeit, wobei jedes Ergebnis vor Übernahme in die Patientenakte ärztlich geprüft und freigegeben wird.
Für wen eignen sich Corti, Heidi oder Noa Notes?
Je nach Praxiskontext fällt die Wahl unterschiedlich aus:
- Corti eignet sich für Kliniken, Notaufnahmen und Bereitschaftsdienste, in denen neben der Dokumentation auch Echtzeit-Hinweise zur klinischen Entscheidungsfindung gefragt sind und ein Enterprise-Beschaffungsprozess ohnehin Teil des Praxisalltags ist.
- Heidi Health passt zu international tätigen ambulanten Praxen und Therapiepraxen, die schnell und ohne Anbindung an ein deutsches Praxisverwaltungssystem starten möchten und auf eine einfache Self-Service-Einrichtung Wert legen.
- Noa Notes eignet sich für niedergelassene Einzelpraxen in Deutschland, die ihr bestehendes Praxisverwaltungssystem direkt einbinden wollen, statt Dokumentationen manuell zu übertragen. Ebenso profitieren medizinische Versorgungszentren, für die der deutsche Serverstandort und der belegte Verzicht auf Training mit Patientendaten bei der Anbieterauswahl eine zentrale Rolle spielen.
Fazit: Die richtige Wahl für Ihre Praxis
Wer PVS-Integration, Datenschutz und Preistransparenz als Entscheidungskriterien anlegt, landet für die niedergelassene Praxis in Deutschland fast zwangsläufig bei Noa Notes. Corti bleibt die richtige Wahl für Kliniken und Notfallkontexte, Heidi Health für international ausgerichtete Praxen ohne PVS-Zwang. Noa Notes verbindet die tiefste deutsche PVS-Anbindung mit einem transparenten Preismodell und einem Serverstandort in Frankfurt, ohne dabei zu verschweigen, wo einzelne Funktionen noch fehlen. Die Einrichtung dauert dabei in der Regel rund 45 Minuten inklusive PVS-Anbindung.
- 75 % weniger Dokumentationszeit: Noa Notes reduziert den Aufwand spürbar, die ärztliche Prüfung und Freigabe bleiben erhalten. Wie sich das bei hoher Patientenfrequenz im Praxisalltag auswirkt, zeigt ein weiterer Praxiswissen-Beitrag.
- 28 bis 29 Praxisverwaltungssysteme: die breiteste dedizierte PVS-Anbindung am Markt.
- Serverstandort Frankfurt: Datenverarbeitung ausschließlich in Deutschland, kein US-Datentransfer.
- Ab 59 €/Monat: transparentes Preismodell im Jahresabo, zzgl. einmaliger Einrichtungsgebühr.
- Rund 45 Minuten Einrichtung: begleitete Integration ins bestehende PVS, ohne IT-Vorkenntnisse.
- Persönliche Demo vereinbaren: Sehen Sie live, wie sich Noa Notes in Ihren Praxisalltag einfügt.
FAQ
Welcher Dokumentationsassistent eignet sich für niedergelassene Praxen in Deutschland?
Für niedergelassene Praxen in Deutschland ist die PVS-Integration meist das entscheidende Kriterium. Noa Notes bindet 28 bis 29 deutsche Praxisverwaltungssysteme an, während Corti und Heidi Health hierfür keine vergleichbare dedizierte Lösung bieten.
Bietet Heidi Health eine PVS-Integration für deutsche Praxisverwaltungssysteme?
Nach aktuellem Stand nicht in standardisierter Form. Heidi wirbt international mit einer Anbindung an Praxis- und Klinikinformationssysteme. Eine dedizierte GDT- oder VDDS-Schnittstelle für den deutschen Markt ist jedoch nicht dokumentiert.
Wie viel Dokumentationszeit lässt sich mit Noa Notes realistisch einsparen?
Im Durchschnitt reduziert Noa Notes die Dokumentationszeit um 75 %. Jedes Ergebnis bleibt dabei ein Entwurf, den die Ärztin oder der Arzt vor der Übernahme in die Patientenakte prüft und freigibt.
Transparenzhinweis: Dieser Vergleich wurde von der Jameda GmbH erstellt, dem Entwickler von Noa Notes. Noa Notes ist eine der hier verglichenen Lösungen. Alle Informationen zu anderen Anbietern stammen aus öffentlich verfügbaren Quellen. Der Vergleich erfolgt nach objektiven Kriterien. Für detaillierte Informationen zu einzelnen Lösungen kontaktieren Sie bitte direkt den jeweiligen Anbieter.

Über den Autor
Martina | Jameda Redaktion
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