Zuletzt aktualisiert 6. Okt. 2026
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KI-Dokumentation für Dermatologie: Teledermatologie-Videosprechstunden effizient dokumentieren
Martina | Jameda Redaktion
Fünf Videosprechstunden am Tag, jeweils einige Minuten Nacharbeit für Hautbefund, PASI-Wert und Therapieplan: Diese Rechnung ergibt am Jahresende schnell mehrere Arbeitswochen, die nicht der Patientenversorgung dienen. Für viele Dermatologinnen und Dermatologen ist die Videosprechstunde längst fester Bestandteil der Praxis, doch die parallele Dokumentation von Anamnese, visuellem Befund und Behandlungsplan bleibt eine offene Baustelle. Noa Notes setzt genau an diesem Punkt an: Der Dokumentationsassistent überträgt das gesprochene Wort der Videosprechstunde in Echtzeit in eine strukturierte Dokumentation.
Das Thema kurz und kompakt
- Hohe Dokumentationslast in der Dermatologie: Hautbefund, PASI- oder SCORAD-Erhebung, Fotodokumentation und Arztbrief erzeugen bei jedem Kontakt eigenen Dokumentationsaufwand, der sich laut fachübergreifenden Erhebungen auf bis zu 120 Minuten täglich summieren kann.
- Videosprechstunde als besondere Herausforderung: Anamnese, visueller Befund und Therapieempfehlung entstehen in der Videosprechstunde gleichzeitig, müssen aber nacheinander dokumentiert werden, was die Nachbearbeitung zusätzlich verlängert.
- Echtzeit-Dokumentation als Lösung: Wird die Dokumentation während des Gesprächs erfasst statt danach, sinkt die Dokumentationszeit um bis zu 75 %.
- Noa Notes als Dokumentationsassistent: Der Assistent überträgt das gesprochene Wort der Videosprechstunde direkt in eine strukturierte Dokumentation.
Wie viel Dokumentationszeit sich in der dermatologischen Videosprechstunde zurückgewinnen lässt
Die Dermatologie gehört zu den Fachrichtungen mit dem höchsten Patientendurchsatz in der ambulanten Versorgung. Pro Quartal behandeln niedergelassene Hautärztinnen und Hautärzte laut Rebmann Research bundesweit durchschnittlich 5,31 Mio. Fälle aus der gesetzlichen Krankenversicherung, hinzu kommt ein hoher Anteil privat abgerechneter IGeL-Leistungen. Jeder dieser Kontakte erzeugt eine eigene Dokumentationspflicht: Hautbefund mit Lokalisationsangabe, Verlaufsnotiz mit PASI- oder SCORAD-Wert, Fotodokumentation, Allergiediagnostik-Protokoll oder Arztbrief an die Zuweiserin oder den Zuweiser. Seit der BVDD 2016 als erster Berufsverband ein Pilotprojekt zur Videosprechstunde startete, ist die Teledermatologie fester Bestandteil vieler Praxen, wie der BVDD beschreibt.
Fachübergreifend zeigen Erhebungen, dass Ärztinnen und Ärzte in Deutschland durchschnittlich 3 Stunden pro Tag mit Dokumentation verbringen, was laut einer Erhebung rund 60 Arbeitstagen pro Jahr entspricht, die nicht der Patientenversorgung dienen. Seit dem 1. April 2025 dürfen laut arztkonsultation.de bis zu 50 % der Behandlungsfälle je Quartal ausschließlich per Videosprechstunde erbracht werden, abgerechnet über den Technikzuschlag GOP 01450. Die S2k-Leitlinie Teledermatologie von BVDD und DDG empfiehlt entsprechend, Verlaufskontrollen bei bereits gestellter Diagnose per Video durchzuführen, während die Erstdiagnostik der Präsenzuntersuchung vorbehalten bleibt. Zeitnahe Dokumentation ist zudem nach § 630f BGB verpflichtend: Wesentliche Behandlungsschritte müssen unverzüglich in der Akte erfasst werden. Mehr Videokontakte bedeuten damit mehr Gelegenheiten für lückenlose Verlaufsdokumentation, aber auch mehr Zeit für die Nachbearbeitung, wenn diese nicht während des Gesprächs entsteht.
Wie Noa Notes die Dokumentation der dermatologischen Videosprechstunde entlastet
Eine Videosprechstunde bei Psoriasis unter Biologika-Therapie verlangt von der Ärztin oder dem Arzt, gleichzeitig den Hautbefund zu beurteilen, die PASI-Werte zu erheben, die Anamnese zu führen und die Therapieempfehlung auszusprechen. All das findet parallel statt, muss aber nacheinander in die Akte übertragen werden. Genau hier setzt Noa Notes an: Der Dokumentationsassistent hört während des Videokontakts mit und überführt das Gesagte in eine strukturierte Dokumentation.
- Echtzeit-Transkription während der Videosprechstunde: Anamnese, Hautbefund und Therapieplan werden während des Gesprächs erfasst, sodass keine Nacharbeit am Abend nötig ist.
- Sektionsspezifische Vorlagen für dermatologische Befunde: Anamnese, Untersuchungsbefund, Diagnose und Therapieplan erhalten jeweils eigene Bearbeitungshinweise. Passende Vorlagen lassen sich auf PASI-, SCORAD- oder Allergiediagnostik-Dokumentation anpassen.
- Direkte Übertragung ins Praxisverwaltungssystem: Über das Connect-System gelangt der fertige Dokumentationsentwurf ohne Medienbruch in das jeweilige PVS der Praxis.
- Prüfung und Freigabe bleiben ärztliche Aufgabe: Sie prüfen das Ergebnis und geben es frei, bevor es in die Patientenakte eingeht.
Wer sehen möchte, wie sich das auf die eigene Videosprechstunde übertragen lässt, kann Mehr erfahren.
Konkreter Zeitgewinn für dermatologische Praxen mit Videosprechstunde
Eine großangelegte US-Kohortenstudie mit 8.581 Klinikerinnen und Klinikern, veröffentlicht in JAMA und zusammengefasst im Deutschen Ärzteblatt, zeigt: Der Einsatz automatisierter Schreibassistenten reduzierte die tägliche Dokumentationszeit um 16 Minuten und die Zeit in der elektronischen Patientenakte um 13,4 Minuten. Übertragen auf eine dermatologische Praxis mit mehreren Videosprechstunden täglich lässt sich das in Minuten, Stunden und ganzen Arbeitswochen ausdrücken: Bei einer Zeitersparnis von 5 bis 10 Minuten pro Patientenkontakt und 35 Patientinnen und Patienten am Tag summieren sich 88 Minuten täglich, hochgerechnet 352 Stunden oder 9 Arbeitswochen pro Jahr.
Eine Dermatologin mit fünf Videosprechstunden täglich, etwa zur Verlaufskontrolle bei Psoriasis-Patientinnen und -Patienten unter Biologika-Therapie, kennt das Muster aus dem eigenen Alltag: Nach jedem Videokontakt bleiben einige Minuten für Hautbefund, PASI-Wert und Therapieplan übrig, die sich am Ende der Sprechstunde zu einer knappen Stunde summieren. Bundesweit verschiebt sich der Feierabend durch solche Nacharbeit im Durchschnitt von 17:18 Uhr auf 18:36 Uhr. Wird die Dokumentation stattdessen während des Gesprächs erfasst, bleibt diese Zeit für die nächste Patientin, den nächsten Patienten oder für einen pünktlichen Feierabend.
Datenschutz und Vertrauen in der dermatologischen Videosprechstunde
Wenn Hautveränderungen an intimen Körperstellen Gegenstand einer Videosprechstunde sind, wiegt die Frage nach dem Datenschutz besonders schwer. Gesundheitsdaten gelten nach Art. 9 DSGVO als besonders schutzbedürftige Kategorie, und die ärztliche Schweigepflicht nach § 203 StGB gilt auch für digital verarbeitete Sprachdaten. Noa Notes verarbeitet Patientendaten ausschließlich auf Servern in Frankfurt, ist ISO/IEC 27001-zertifiziert und BSI C5 Typ 2-zertifiziert, arbeitet DSGVO-konform mit 256-Bit-Verschlüsselung und nutzt Patientendaten nicht für ein Modelltraining. Wichtig zu wissen: Die Erfüllung von § 203 StGB wird laut aktuellem Stand noch nicht vollständig erreicht, weshalb Praxen die Einwilligung der Patientin oder des Patienten vor der ersten Erfassung einholen müssen, nicht nachträglich.
Entwickelt wurde Noa Notes von Jameda, dem führenden Arztportal Deutschlands mit mehr als zwölf Jahren Erfahrung im Gesundheitswesen. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist im Leistungsumfang enthalten. Die Bundesärztekammer nennt Noa Notes in ihrem Thesenpapier zur Gesundheitsversorgung 2025 explizit als Beispiel für einen Dokumentationsassistenten in der ärztlichen Praxis. Wer die Architektur im Detail nachvollziehen möchte, findet weitere Informationen zur Sicherheit und zum Datenschutz von Noa Notes.
Noa Notes für Dermatologie: Weniger Nacharbeit nach der Videosprechstunde
Die Dokumentation der Videosprechstunde muss keine zusätzliche Aufgabe nach Feierabend sein. Über 1.200 Ärztinnen und Ärzte setzen Noa Notes bereits im Praxisalltag ein, um Anamnese, Hautbefund und Therapieplan direkt während des Gesprächs zu erfassen.
Für dermatologische Praxen mit hohem Videoanteil bedeutet das: weniger Nacharbeit, eine vollständigere Akte und mehr Zeit für die Patientenversorgung. Die folgenden Punkte fassen zusammen, worauf es dabei ankommt.
- 75 % weniger Dokumentationszeit: Statt 93 bis 120 Minuten täglich bleiben im Durchschnitt rund 25 Minuten für die Dokumentation.
- 5 bis 10 Minuten Zeitersparnis pro Patientenkontakt: Auch bei Videosprechstunden mit PASI- oder SCORAD-Erhebung.
- 352 Stunden pro Jahr: Entspricht rund 9 Arbeitswochen, die für die Patientenversorgung statt für Verwaltung zur Verfügung stehen.
- Über 1.200 Ärztinnen und Ärzte: nutzen Noa Notes bereits im Praxisalltag, Durchschnittsalter 54 Jahre.
- DSGVO-konform mit Sitz in Frankfurt: ISO/IEC 27001-zertifiziert, BSI C5 Typ 2-zertifiziert, Server ausschließlich in Deutschland.
- Einfache Einrichtung: In rund 45 Minuten startklar, mehr dazu unter Erste Schritte mit Noa.
FAQ
Wie unterstützt Noa Notes bei der Dokumentation der dermatologischen Videosprechstunde?
Noa Notes transkribiert das Gespräch der Videosprechstunde in Echtzeit und ordnet Anamnese, Hautbefund und Therapieplan den passenden sektionsspezifischen Vorlagen zu. So entsteht der Dokumentationsentwurf während des Gesprächs, nicht danach. Sie prüfen das Ergebnis und geben es frei, bevor es in die Patientenakte eingeht.
Wie lange dauert die Einrichtung für eine dermatologische Praxis?
Die Einrichtung dauert in der Regel rund 45 Minuten und erfordert keine besonderen IT-Kenntnisse. Vorlagen für Hautbefund, PASI- oder SCORAD-Erhebung und Allergiediagnostik lassen sich im Anschluss auf das Leistungsspektrum der Praxis anpassen.
Werden Patientendaten auf deutschen Servern verarbeitet?
Ja, Noa Notes verarbeitet Daten ausschließlich auf Servern in Frankfurt. Das System ist DSGVO-konform, ISO/IEC 27001-zertifiziert und BSI C5 Typ 2-zertifiziert, ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist im Leistungsumfang enthalten.
Kann Noa Notes PASI-, SCORAD- oder Hurley-Werte aus der Videosprechstunde erfassen?
Noa Notes erfasst die im Gespräch genannten Werte und ordnet sie der passenden Sektion der Dokumentation zu, etwa der Verlaufsnotiz bei Psoriasis, atopischer Dermatitis oder Hidradenitis suppurativa. Die fachliche Bewertung und Berechnung des jeweiligen Scores bleibt Aufgabe der Ärztin oder des Arztes, Noa Notes übernimmt die strukturierte Erfassung des Gesagten.

Über den Autor
Martina | Jameda Redaktion
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