Zuletzt aktualisiert 6. Okt. 2026
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KI-Dokumentation für Fachärztliche Internisten: Rheumatologische Schubverläufe präzise dokumentieren
Martina | Jameda Redaktion

Ein Biologika-Antrag wird abgelehnt, weil die DAS28-Werte der vergangenen zwei Quartale fehlen: ein bürokratisches Detail mit klinischer Tragweite, denn jede rheumatologische Konsultation erfordert einen systematischen Vergleich des aktuellen Befunds mit der gesamten Krankheitsgeschichte, weit über die reine Momentaufnahme hinaus. Fehlt dieser Vergleich, droht im Streitfall zusätzlich die Beweislastumkehr nach § 630h Abs. 3 BGB. Dokumentationsassistenten wie Noa Notes setzen genau an dieser longitudinalen Erfassung an, ohne ein weiteres Parallelsystem neben Praxisverwaltungssystem und Kerndokumentation zu schaffen.
Das Thema kurz und kompakt
Die Schub-Dokumentation über Zeit betrifft jede rheumatologische Schwerpunktpraxis täglich, denn Krankheitsaktivität lässt sich nur im Verlauf beurteilen. Die folgenden Punkte fassen zusammen, worum es geht und wie sich der Aufwand reduzieren lässt.
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Dokumentationslast bei Internisten: Mit 120,2 Minuten Gesamtdokumentationszeit pro Arbeitstag liegt die Innere Medizin an der Spitze aller untersuchten Fachgebiete, deutlich vor Chirurgie und Anästhesie.
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Longitudinale Score-Erfassung: DAS28, CDAI und SDAI müssen bei jeder Verlaufskonsultation mit Vorwerten verglichen werden, um Remission, moderate Aktivität oder einen Schub klinisch zu begründen.
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Echtzeit-Dokumentation als Antwort: Strukturierte Vorlagen und Echtzeit-Transkription reduzieren den täglichen Dokumentationsaufwand um bis zu 75 %.
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Noa Notes im Praxisalltag: Der Dokumentationsassistent überträgt das geprüfte Ergebnis direkt in das Praxisverwaltungssystem.
Zurückgewinnbare Zeit: die Dokumentationslast in der internistischen Rheumatologie
Die höchste Gesamtdokumentationszeit unter allen ärztlichen Fachgruppen wurde bei Internistinnen und Internisten mit 120,2 Minuten pro Arbeitstag gemessen, wie eine Beobachtungsstudie der Universitätsmedizin Rostock zeigt. Chirurginnen und Chirurgen kommen im Vergleich auf 82,9 Minuten, Anästhesistinnen und Anästhesisten auf 76,1 Minuten. Die Repräsentativerhebung des Deutschen Krankenhausinstituts bestätigt diese Größenordnung: In der Inneren Medizin fallen laut dem Deutschen Ärzteblatt rund 3 Stunden 15 Minuten Dokumentationszeit pro Tag an, der überwiegende Teil davon patientenbezogen. Für eine rheumatologische Schwerpunktpraxis mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen ist dieser Wert keine abstrakte Kennzahl, sondern gelebte Praxisrealität.

Verschärft wird diese Last durch strukturelle Faktoren: Laut Praxiswissen zur Arztdokumentation berichten 52 % der Ärztinnen und Ärzte von regelmäßigen Mehrfacheingaben zwischen Praxisverwaltungssystem und Parallelsystemen, 58 % nennen Bürokratie als Hauptursache für Überlastung. Für Rheumatologinnen und Rheumatologen kommt hinzu, dass Leitlinien für Anti-TNF-Therapien die regelmäßige Dokumentation der Krankheitsaktivität mit validierten Scores wie dem DAS28 ausdrücklich fordern. Gleichzeitig fehlen laut dem Memorandum der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie bundesweit rund 700 Rheumatologinnen und Rheumatologen, während die Zahl der Betroffenen auf 1,8 Millionen gestiegen ist. Wer diese Zeit zurückgewinnt, gewinnt vor allem Kapazität für die eigentliche Verlaufsbeurteilung.
Wie Noa Notes die Schub-Dokumentation über Zeit in der Rheumatologie unterstützt
Die Treat-to-Target-Strategie ist in der Rheumatologie klinisch etabliert, ihre Umsetzung hängt jedoch maßgeblich von einer lückenlosen Verlaufsdokumentation zwischen den Konsultationen ab. Noa Notes strukturiert das Gespräch bereits während der Konsultation in die Sektionen, die eine rheumatologische Verlaufsnotiz benötigt, darunter Anamnese, Untersuchungsbefund, Diagnose und Therapieplan. Eine Anbindung an Primärsysteme wie T2med zeigt zudem, dass diese Übertragung ohne zusätzlichen Medienbruch technisch machbar ist.
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Echtzeit-Transkription während der Konsultation: Gelenkstatus, Laborwerte und Patienteneinschätzung werden erfasst, während sie im Gespräch genannt werden, ohne separate Nacherfassung in einem Parallelsystem.
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Sektionsspezifische Vorlagen für Verlaufskonsultationen: Anamnese, Befund, Diagnose und Therapieplan erhalten jeweils einen eigenen Bearbeitungshinweis, anpassbar an rheumatologische Score-Erhebungen. Mehr dazu unter Vorlagen für Fachrichtungen.
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Direkte Übertragung ins Praxisverwaltungssystem: Über das Connect-System gelangt der geprüfte Entwurf per Klick in das jeweilige PVS, ohne ein zusätzliches Parallelsystem neben RheMIT oder der Kerndokumentation zu erzeugen.
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Prüfung und Freigabe bleiben ärztlich: Sie prüfen das Ergebnis und geben es frei, bevor es in die Patientenakte eingeht, die klinische Bewertung von Schub oder Remission bleibt in Ihrer Verantwortung.
Wie sich eine rheumatologische Verlaufskonsultation konkret in Echtzeit strukturieren lässt, zeigt eine Demo anfordern.
Konkreter Zeitgewinn für rheumatologische Schwerpunktpraxen
Bei durchschnittlich 25 Verlaufspatientinnen und Verlaufspatienten pro Tag und einem Dokumentationsaufwand von 10 bis 12 Minuten je Verlaufsnotiz kommen rheumatologische Schwerpunktpraxen auf 250 bis 300 Minuten reine Dokumentationszeit täglich, allein für Score-Erhebung, Laborbewertung und Therapieanpassung. Eine Internistin mit Schwerpunkt Rheumatologie, die täglich rund 30 Patientinnen und Patienten sieht, verschiebt einen Großteil dieser Verlaufsdokumentation typischerweise in den Feierabend, weil während der Sprechstunde keine Zeit für den systematischen Score-Vergleich bleibt.

Sinkt der Aufwand pro Verlaufsnotiz durch Echtzeit-Transkription auf 2 bis 3 Minuten reine Kontrollzeit, ergibt sich ein täglicher Zeitgewinn von rund 175 bis 200 Minuten, mehr als drei Stunden. Praktizierende Ärztinnen und Ärzte berichten von Reduktionen des Dokumentationsaufwands in ähnlicher Größenordnung, in einem Fall um 70 % laut einer veröffentlichten Erfahrung, bei Noa Notes im Durchschnitt um 75 %. Hochgerechnet auf ein Jahr deckt sich diese Größenordnung mit der praxisübergreifend gemessenen Zeitersparnis von 352 Stunden beziehungsweise 9 Arbeitswochen, die sich für eine Schwerpunktpraxis in mehr Zeit für die tatsächliche Tight-Control-Betreuung ihrer Patientinnen und Patienten übersetzt, statt in zusätzliche Abendarbeit.
Datenschutz als Voraussetzung für sensible rheumatologische Daten
Rheumatologische Verlaufsdaten zählen zu den sensibelsten Informationen, die in einer Praxis verarbeitet werden: Immunstatus, Biologika-Therapien und chronische Autoimmunerkrankungen fallen unter Art. 9 DSGVO als besondere Kategorie personenbezogener Daten. Wer solche Daten mit einem Dokumentationsassistenten verarbeitet, muss vor der ersten Erfassung eine Einwilligung der Patientin oder des Patienten einholen, die Zweck, Speicherdauer und Löschung transparent macht. Noa Notes wurde von Jameda entwickelt, dem führenden Arztportal mit über 12 Jahren Erfahrung im Gesundheitswesen, und verarbeitet Daten ausschließlich auf Servern in Frankfurt. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist im Leistungsumfang enthalten.
Die Zertifizierungen nach ISO/IEC 27001 und BSI C5 Typ 2 sowie eine 256-Bit-Verschlüsselung sind für Schwerpunktpraxen relevant, die bereits mit Praxisverwaltungssystem und Kerndokumentation arbeiten und kein zusätzliches Risiko eingehen möchten. Ein Modelltraining mit Patientendaten findet nicht statt. Die Anforderungen aus § 203 StGB an die ärztliche Schweigepflicht sind nach aktuellem Stand noch nicht vollständig abgedeckt, die Systemarchitektur wird hierzu kontinuierlich weiterentwickelt. Alle Details zu Zertifizierungen und Verarbeitungsgrundlagen finden Sie unter Sicherheit und Datenschutz.
Noa Notes für fachärztliche Internisten: verlässliche Schub-Dokumentation ohne Medienbruch
Die longitudinale Erfassung von DAS28, CDAI und SDAI entscheidet darüber, ob Biologika-Anträge und Therapieentscheidungen im Zweifelsfall Bestand haben. Noa Notes reduziert den Aufwand für diese Verlaufsdokumentation, ohne ein weiteres System neben Praxisverwaltungssystem und Kerndokumentation zu schaffen. Damit bleibt mehr Zeit für die eigentliche Tight-Control-Betreuung Ihrer Patientinnen und Patienten.
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120,2 Minuten Dokumentationszeit täglich: Internistinnen und Internisten tragen die höchste Dokumentationslast aller Fachgruppen.
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75 % weniger Dokumentationszeit: Echtzeit-Transkription mit sektionsspezifischen Vorlagen reduziert den täglichen Aufwand deutlich.
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Über 1.200 Ärztinnen und Ärzte: nutzen Noa Notes bereits im Praxisalltag.
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352 Stunden pro Jahr: entsprechen rund 9 Arbeitswochen zurückgewonnener Zeit.
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Keine zweite Erfassung: Die Übertragung erfolgt direkt in das Praxisverwaltungssystem, ohne Parallelsystem neben RheMIT oder Kerndokumentation.
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Auch für Einzelpraxen geeignet: Erfahren Sie mehr über den Einsatz in der Einzelpraxis.
FAQ
Wie hilft Noa Notes konkret bei der Schub-Dokumentation über Zeit?
Noa Notes strukturiert die Verlaufskonsultation während des Gesprächs in Anamnese, Untersuchungsbefund, Diagnose und Therapieplan und hält dabei die im Gespräch genannten Werte fest. Die endgültige Bewertung von Score-Verläufen, Schub oder Remission bleibt bei der Ärztin oder dem Arzt, ebenso die Freigabe des Dokumentationsentwurfs vor der Übernahme in die Patientenakte.
Wie lange dauert die Einrichtung für eine rheumatologische Schwerpunktpraxis?
Die Einrichtung dauert in der Regel rund 45 Minuten und erfordert keine speziellen IT-Kenntnisse. Bestehende Vorlagen lassen sich anschließend an die Dokumentationsanforderungen der Rheumatologie anpassen, etwa für Verlaufskonsultationen mit Score-Erhebung.
Werden die sensiblen rheumatologischen Patientendaten auf deutschen Servern verarbeitet?
Ja, die Verarbeitung erfolgt ausschließlich auf Servern in Frankfurt. Noa Notes ist DSGVO-konform, nach ISO/IEC 27001 und BSI C5 Typ 2 zertifiziert und beinhaltet einen Auftragsverarbeitungsvertrag.
Kann Noa Notes zwischen einem rheumatologischen Schub und einer Infektexazerbation unter Immunsuppression unterscheiden?
Noa Notes erstellt einen strukturierten Dokumentationsentwurf auf Basis des Gesprächs, trifft aber keine eigenständige klinische Bewertung. Die Unterscheidung zwischen Schub und Infektexazerbation bleibt eine ärztliche Entscheidung, die auf Grundlage der im Entwurf zusammengeführten Befunde, Laborwerte und Anamnese getroffen wird.

Über den Autor
Martina | Jameda Redaktion
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