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Zuletzt aktualisiert 6. Okt. 2026

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KI-Dokumentation für Hausärztliche Internisten: Chronische Erkrankungen fachübergreifend dokumentieren

Zeitersparnis berechnen
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Martina | Jameda Redaktion

KI-Dokumentation für hausärztliche Internisten bei chronischen Erkrankungen

Ein Patient, 72 Jahre, Diabetes Typ 2 und koronare Herzkrankheit im Disease-Management-Programm, zusätzlich in pneumologischer Mitbehandlung wegen COPD: Bevor die eigentliche Quartalsvisite beginnt, liegen bereits drei Fachbriefe mit unterschiedlichen Medikationsänderungen auf dem Schreibtisch. Diese Situation ist für hausärztliche Internistinnen und Internisten Praxisalltag, keine Ausnahme. Noa Notes wurde entwickelt, um genau diese fachübergreifende Dokumentationsarbeit zu erleichtern.

 

Das Thema kurz und kompakt

  • Höchste Dokumentationslast aller Fachrichtungen: Internistinnen und Internisten dokumentieren laut einer Untersuchung der Universitätsmedizin Rostock bis zu 120 Minuten täglich, mehr als jede andere verglichene Fachrichtung.
  • Koordinationsaufgabe über Fachgrenzen hinweg: Als koordinierende Ärztinnen und Ärzte müssen hausärztliche Internisten Befunde aus Kardiologie, Pneumologie und Diabetologie sowie DMP-Folgedokumentationen in eine kohärente Akte integrieren.
  • Bis zu 75 % weniger Dokumentationszeit: Echtzeit-Transkription verlagert die Dokumentation in das laufende Gespräch, sodass Nacharbeit am Abend entfällt.

Jetzt kostenlos testen

120 Minuten Dokumentation täglich: Zeit, die sich zurückgewinnen lässt

Die Zahlen zur Dokumentationsbelastung hausärztlicher Internisten sind eindeutig. Eine Untersuchung der Universitätsmedizin Rostock zeigt, dass Internistinnen und Internisten mit bis zu 120 Minuten täglich deutlich mehr Dokumentationsaufwand haben als Anästhesistinnen und Anästhesisten mit 76 Minuten oder Chirurginnen und Chirurgen mit 83 Minuten. Der MB-Monitor 2024 des Marburger Bundes ergänzt dieses Bild: Fast die Hälfte der befragten Ärztinnen und Ärzte fühlt sich häufig überlastet, mehr als ein Viertel denkt über eine Aufgabe der Patientenversorgung nach. Diese Zeit ist keine verlorene Zeit im medizinischen Sinne, sie lässt sich durch eine veränderte Arbeitsweise zurückgewinnen.

Dokumentationszeit hausärztlicher Internisten im Vergleich zu anderen Fachrichtungen

Was diese Dokumentationsrealität für hausärztliche Internisten besonders macht, ist die Koordinationsfunktion. Bei einem multimorbiden Patienten mit Diabetes Typ 2, koronarer Herzkrankheit und COPD laufen Fachbefunde aus mehreren Praxen zusammen, während parallel die DMP-Folgedokumentation nach § 137f SGB V quartalsweise fristgerecht erstellt werden muss. Gerade in Einzelpraxen, die einen Großteil der hausärztlichen Internistik ausmachen, trifft diese Integrationsleistung auf begrenzte personelle Ressourcen. Verpasste Fristen haben spürbare Folgen: Allein in Niedersachsen erhielten 1.306 Praxen Post ihrer Kassenärztlichen Vereinigung wegen Unregelmäßigkeiten in der DMP-Dokumentation.

Wie Noa Notes die fachübergreifende Dokumentation vereinfacht

Noa Notes setzt genau an der Stelle an, an der die Koordinationsaufgabe am meisten Zeit kostet: bei der strukturierten Übertragung von Gesprächsinhalten in die passende Dokumentationsform. Über sektionsspezifische Vorlagen lässt sich festlegen, wie Anamnese, Befund, Diagnose und Therapieplan für unterschiedliche Anlässe aufbereitet werden, etwa für eine Verlaufsnotiz oder einen Arztbrief an mitbehandelnde Fachärzte.

  • Sektionsspezifische Vorlagen je Adressat: Für den Arztbrief an Kardiologie, Pneumologie oder Diabetologie lässt sich eine eigene Struktur hinterlegen, die relevante Vorbefunde und die aktuelle Medikation korrekt einordnet.
  • Echtzeit-Transkription während der Quartalsvisite: Die Dokumentation entsteht während des Gesprächs, sodass am Abend keine Nacharbeit an Verlaufsnotiz oder Medikationsplan mehr nötig ist.
  • Direkte PVS-Übertragung über das Connect-System: Der fertige Entwurf gelangt ohne Medienbruch in die Praxissoftware, unabhängig davon, welches der unterstützten Systeme genutzt wird.
  • Prüf- und Freigabepflicht bleibt bei Ihnen: Sie prüfen das Ergebnis und geben es frei, bevor es in die Patientenakte eingeht.

Wer die fachübergreifende Dokumentation im eigenen Praxisalltag konkret sehen möchte, kann eine Demo anfordern und sich einen internistischen Fallverlauf zeigen lassen.

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Der konkrete Zeitgewinn für hausärztliche Internisten

Die konkrete Zeitersparnis liegt bei 5 bis 10 Minuten pro Patientenkontakt. Eine hausärztlich-internistische Praxis mit 35 Patientinnen und Patienten pro Tag, darunter ein typischer DMP-Anteil von rund 30 %, kommt damit auf 88 Minuten täglich. Hochgerechnet auf ein Arbeitsjahr ergibt das 352 Stunden, das entspricht etwa 9 Arbeitswochen, die für Patientenversorgung, Praxisorganisation oder Erholung zur Verfügung stehen, statt in Verlaufsnotizen und DMP-Bögen zu verschwinden.

Zeitersparnis durch Echtzeit-Transkription für hausärztliche Internisten

Übersetzt in den Praxisalltag bedeutet das einen früheren Feierabend. Im Durchschnitt verschiebt sich der Feierabend von 18:36 Uhr auf 17:18 Uhr, ein statistischer Wert, der auf aggregierten Nutzungsdaten beruht, nicht auf einer einzelnen Praxis. Für eine Fachgruppe, in der laut MB-Monitor 2024 mehr als ein Viertel der Ärztinnen und Ärzte über eine Aufgabe der Patientenversorgung nachdenkt, ist das kein kosmetischer Effekt, sondern ein Beitrag zur langfristigen Tragfähigkeit der eigenen Praxis.

Datenschutz und Vertrauen bei sensiblen Gesundheitsdaten

Chronische Erkrankungen zählen zu den besonderen Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 DSGVO. Für hausärztliche Internisten, die diese Daten quartalsweise an DMP-Datenstellen, Krankenkassen und mitbehandelnde Fachärzte übermitteln, ist ein belastbarer Rechtsrahmen keine Nebensache. Die Einwilligung der Patientin oder des Patienten ist gesetzlich verpflichtend und muss vor Beginn der Erfassung eingeholt werden, nicht nachträglich. § 203 StGB schützt zusätzlich die ärztliche Schweigepflicht. Diese Anforderungen werden von Noa Notes laut aktuellem Stand des Legal-Teams noch nicht vollständig abgedeckt, die Weiterentwicklung der entsprechenden Standards ist fortlaufend.

Technisch und organisatorisch ist Noa Notes auf hohe Anforderungen ausgelegt: Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich auf Servern in Frankfurt, das Unternehmen ist ISO/IEC 27001-zertifiziert und BSI C5 Typ 2-zertifiziert, die Datenübertragung ist mit 256-Bit-Verschlüsselung abgesichert. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist inklusive, und es findet kein Modelltraining mit Patientendaten statt. Entwickelt wurde die Lösung von Jameda, dem größten deutschen Arztportal mit mehr als 12 Jahren Erfahrung im Gesundheitswesen. Wer die technischen Details vertiefen möchte, findet sie auf der Seite Sicherheit und Datenschutz.

Noa Notes für Hausärztliche Internisten: Fachgrenzen überwinden, Zeit zurückgewinnen

Die Dokumentation chronischer Erkrankungen über Fachgrenzen hinweg bleibt eine anspruchsvolle Aufgabe, die ärztliche Erfahrung erfordert. Was sich verändern lässt, ist der Zeitaufwand, mit dem diese Aufgabe erledigt wird. Noa Notes verlagert die strukturierte Dokumentation in das laufende Gespräch und reduziert damit die Zeit, die am Abend für Verlaufsnotizen und DMP-Bögen übrig bleibt.

  • Bis zu 120 Minuten Dokumentationszeit täglich: die höchste Belastung aller verglichenen Fachrichtungen laut Universitätsmedizin Rostock.
  • 75 % weniger Dokumentationsaufwand: durch Echtzeit-Transkription während des Patientengesprächs.
  • 352 Stunden pro Jahr: rund 9 Arbeitswochen, die für Patientenversorgung statt Verwaltung zur Verfügung stehen.
  • Sektionsspezifische Vorlagen: für Arztbriefe an Kardiologie, Pneumologie und Diabetologie individuell konfigurierbar.
  • DSGVO-konform mit Servern in Frankfurt: ISO/IEC 27001- und BSI C5 Typ 2-zertifiziert, entwickelt von Jameda.
  • Einrichtung in rund 45 Minuten: ohne IT-Kenntnisse, mehr dazu unter Erste Schritte mit Noa.

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FAQ

Wie hilft Noa Notes bei der fachübergreifenden Dokumentation chronischer Erkrankungen konkret?

Noa Notes strukturiert das Patientengespräch in Echtzeit nach frei konfigurierbaren Sektionen wie Anamnese, Diagnose und Therapieplan. Für multimorbide Patientinnen und Patienten lassen sich eigene Vorlagen für Arztbriefe an mitbehandelnde Fachärzte hinterlegen, sodass Vorbefunde und Medikationsänderungen konsistent dokumentiert werden. Die abschließende fachliche Bewertung und Freigabe bleibt dabei immer bei der Ärztin oder dem Arzt.

Wie lange dauert die Einrichtung für eine hausärztlich-internistische Praxis?

Die Einrichtung dauert in der Regel rund 45 Minuten und erfordert keine eigenen IT-Kenntnisse. Bestehende Vorlagen können anschließend an die eigene Praxisstruktur angepasst werden, etwa für DMP-relevante Verlaufsnotizen oder Facharztbriefe.

Werden Patientendaten auf deutschen Servern verarbeitet?

Ja, die Verarbeitung erfolgt ausschließlich auf Servern in Frankfurt. Noa Notes ist DSGVO-konform, ISO/IEC 27001-zertifiziert und BSI C5 Typ 2-zertifiziert, ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist inklusive. Ein Modelltraining mit Patientendaten findet nicht statt.

Kann Noa Notes bei der DMP-Folgedokumentation direkt unterstützen?

Noa Notes erstellt aus dem Patientengespräch einen strukturierten Dokumentationsentwurf, der relevante Inhalte für die Verlaufsnotiz und den Arztbrief liefert. Die formale Übermittlung der DMP-Folgedokumentation an die Datenstelle erfolgt weiterhin über die zertifizierte Praxissoftware, Noa Notes ersetzt diesen regulatorischen Prozess nicht, sondern entlastet bei der vorbereitenden Dokumentation.

Martina | Jameda Redaktion

Über den Autor

Martina | Jameda Redaktion

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