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Zuletzt aktualisiert 6. Okt. 2026

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5 Minuten

KI-Dokumentation für Neurologie: MS, Parkinson und Epilepsie effizient dokumentieren

Zeitersparnis berechnen
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Martina | Jameda Redaktion

Dokumentationsassistent für Neurologie: MS, Parkinson und Epilepsie dokumentieren

Nur 6 % der niedergelassenen Neurologinnen und Neurologen in Deutschland nutzen bislang eine automatisierte Unterstützung für ihre Arztbriefe, obwohl sich fast ein Drittel eine solche Lösung künftig vorstellen kann, wie eine Befragung von 1.150 DGN-Mitgliedern zeigt (DGNeurologie, 2025). Gleichzeitig binden Verlaufsnotizen bei Multipler Sklerose, Morbus Parkinson und Epilepsie einen überproportionalen Anteil der täglichen Arbeitszeit, weil EDSS-Scores, UPDRS-Werte und Anfallskalender bei jedem Kontakt neu erfasst und mit dem Vorbefund abgeglichen werden müssen. Noa Notes setzt genau an dieser Stelle an: Der Dokumentationsassistent transkribiert das Patientengespräch in Echtzeit und übernimmt die Strukturierung in die passende Vorlage, während die fachliche Bewertung bei der Ärztin oder dem Arzt bleibt.

 

Das Thema kurz und kompakt

  • Dokumentationslast in der Neurologie: Chronische Patientinnen und Patienten mit MS, Parkinson oder Epilepsie erzeugen pro Kontakt bis zu 12 Minuten Dokumentationsaufwand, weil Scores, Verlaufsvergleiche und Therapiebegründungen erfasst werden müssen.
  • Warum chronische Verläufe besonders fordern: Anders als bei Diabetes oder koronarer Herzkrankheit fehlen für neurologische Erkrankungen flächendeckende Disease-Management-Programme mit standardisierter Struktur, wodurch die Dokumentation individueller und fehleranfälliger bleibt.
  • Echtzeit-Dokumentation als Lösung: Durch strukturierte Erfassung während des Gesprächs lässt sich die tägliche Dokumentationszeit um bis zu 75 % reduzieren.
  • Noa Notes für die neurologische Praxis: Sektionsspezifische Vorlagen bilden Verlaufsnotizen, Arztbriefe und Befundberichte ab.

Jetzt kostenlos testen

Dokumentationszeit in der Neurologie: Wie viel Zeit sich bei MS, Parkinson und Epilepsie zurückgewinnen lässt

In Deutschland arbeiten mehr als 7.500 Fachärztinnen und Fachärzte für Neurologie, ein Fünftel davon in eigener Praxis, wie Zahlen von praktischArzt zeigen. Niedergelassene Neurologinnen und Neurologen sehen häufig zwischen 30 und 50 Patientinnen und Patienten täglich, in MS-, Parkinson- oder Epilepsie-Spezialsprechstunden liegt die Zahl wegen der längeren Konsultationszeit meist niedriger. Wie umfangreich allein die Dokumentation in einer verwandten Fachrichtung ausfällt, zeigt eine Untersuchung, laut der der ärztliche Dokumentationsaufwand in der Inneren Medizin bei durchschnittlich 194,9 Minuten pro Arbeitstag liegt, wobei die kalkulatorische Arztminute mit rund 78 Cent veranschlagt wird (Sturm et al., DGNeurologie). Die Neurologie dürfte aufgrund der Komplexität chronischer Verlaufserkrankungen mindestens auf diesem Niveau liegen.

Zeitaufwand für Dokumentation bei MS, Parkinson und Epilepsie in der Neurologie

Wie groß der Rückstand bei der digitalen Unterstützung tatsächlich ist, zeigt dieselbe Befragung: Nur 6 % nutzen bereits eine automatisierte Unterstützung bei der Arztbriefschreibung, während sich 32 % eine solche Lösung künftig vorstellen können und 79 % eine einheitliche Struktur neurologischer Arztbriefe begrüßen würden. Diese Lücke wiegt umso schwerer, als allein in Deutschland rund 280.000 Menschen mit Multipler Sklerose leben, Parkinson europaweit rund 2 % der Bevölkerung über 65 Jahre betrifft (gesundheit.com) und Epilepsie weltweit mehr als 70 Millionen Menschen betrifft (Gelbe Liste). Für jede dieser drei Erkrankungsgruppen fehlen bislang standardisierte Programme wie bei Diabetes oder koronarer Herzkrankheit, sodass die Verlaufsdokumentation in der neurologischen Praxis individueller und damit zeitaufwendiger bleibt.

Wie Noa Notes die Dokumentation bei MS, Parkinson und Epilepsie erleichtert

Die drei häufigsten chronischen Krankheitsbilder der neurologischen Sprechstunde stellen jeweils eigene Dokumentationsanforderungen: EDSS-Score und Schubfrequenz bei Multipler Sklerose, Hoehn-&-Yahr-Stadium und ON/OFF-Phasen bei Parkinson, Anfallskalender und Fahrtauglichkeitsberatung bei Epilepsie. Noa Notes bildet diese Unterschiede über eigene Vorlagen ab, statt alle Verlaufsnotizen in dieselbe Struktur zu pressen.

  • Sektionsspezifische Vorlagen für jede Erkrankung: Anamnese, Untersuchungsbefund, Diagnose und Therapieplan erhalten bei MS-, Parkinson- und Epilepsie-Verlaufsnotizen jeweils einen eigenen Bearbeitungshinweis, individuell anpassbar über Vorlagen.
  • Echtzeit-Transkription während der Sprechstunde: EDSS-Werte, Medikamentenspiegel oder Anfallsfrequenz werden während des Gesprächs erfasst, sodass keine Nacharbeit am Abend nötig ist.
  • Direkte Übertragung ins Praxisverwaltungssystem: Über das Connect-System gelangt die geprüfte Verlaufsnotiz oder der Arztbrief in die Patientenakte, ohne dass Befunde doppelt erfasst werden müssen.
  • Prüf- und Freigabepflicht bleibt bei der Ärztin oder dem Arzt: Sie prüfen das Ergebnis und geben es frei, bevor es in die Patientenakte eingeht, das entspricht der Dokumentationspflicht nach § 630f BGB.

Wer die fachspezifische Vorlagenstruktur in der eigenen Sprechstunde testen möchte, kann Demo anfordern und sich die Anwendung an einem MS- oder Parkinson-Fall zeigen lassen.

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Konkreter Zeitgewinn für neurologische Praxen

Die Zeitersparnis durch Echtzeit-Dokumentation liegt bei 5 bis 10 Minuten pro Patientenkontakt. Bei 35 Patientinnen und Patienten am Tag ergibt das 88 Minuten täglich, hochgerechnet auf ein Jahr sind das 352 Stunden oder 9 Arbeitswochen. Eine Neurologin mit Schwerpunkt Bewegungsstörungen, die täglich rund die Hälfte ihrer Patientinnen und Patienten wegen Parkinson oder essenziellem Tremor sieht, gewinnt durch diese Zeitersparnis Raum, um UPDRS-Verläufe sorgfältiger zu vergleichen, statt sie nach der letzten Sprechstunde nachzutragen.

Vorteile der Echtzeit-Transkription für Verlaufsnotizen bei MS, Parkinson und Epilepsie

Im Durchschnitt verschiebt sich der Feierabend bei durchgängiger Nutzung von 18:36 Uhr auf 17:18 Uhr, ein aggregierter Wert über alle Fachrichtungen hinweg. Für eine neurologische Einzelpraxis ohne Assistenzarzt bedeutet das mehr als reine Zeitersparnis: Die gewonnene Zeit fließt zurück in die persönliche Betreuung chronisch erkrankter Patientinnen und Patienten, etwa in ein ausführlicheres Gespräch zur Fahrtauglichkeit bei Epilepsie oder zur Medikamentenanpassung bei MS.

Datenschutz und Vertrauen bei sensiblen neurologischen Diagnosen

Verlaufsnotizen zu MS, Parkinson oder Epilepsie enthalten häufig zusätzliche Informationen zu psychiatrischen Begleiterkrankungen, Arbeitsfähigkeit oder Fahreignung, die unter besonders sensible Gesundheitsdaten fallen. Noa Notes verarbeitet diese Daten ausschließlich auf Servern in Frankfurt, ist ISO/IEC 27001-zertifiziert sowie BSI C5 Typ 2-zertifiziert und arbeitet DSGVO-konform, mit 256-Bit-Verschlüsselung und ohne Modelltraining anhand von Patientendaten. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist inklusive, entwickelt wurde der Dokumentationsassistent von Jameda, das seit mehr als 12 Jahren im deutschen Gesundheitsmarkt tätig ist. Wer die technischen und organisatorischen Maßnahmen im Detail prüfen möchte, findet sie unter Sicherheit und Datenschutz.

Vor der ersten Erfassung eines Patientengesprächs ist die Einwilligung der Patientin oder des Patienten gesetzlich verpflichtend, nicht nachträglich einholbar. Für eine neurologische Praxis, in der auch sozialrechtlich relevante Aussagen zur Fahrtauglichkeit besprochen werden, gehört diese Aufklärung zu Zweck, Speicherdauer und Löschung der Daten zum Praxisalltag. Die Anforderungen der ärztlichen Schweigepflicht nach § 203 StGB werden dabei nach aktueller Einschätzung des Legal-Teams noch nicht in allen Punkten vollständig abgebildet, weshalb Einwilligung und eine sorgfältige Prüfung vor der Freigabe umso wichtiger bleiben.

Noa Notes für Neurologie: Mehr Zeit für Diagnostik statt Verlaufsnotizen

Die Dokumentation chronischer Erkrankungen wie MS, Parkinson und Epilepsie beansprucht in der neurologischen Praxis überdurchschnittlich viel Zeit, weil Scores, Verlaufsvergleiche und Therapiebegründungen bei jedem Kontakt neu erfasst werden müssen. Echtzeit-Transkription und sektionsspezifische Vorlagen verschieben diesen Aufwand aus dem Feierabend zurück in die Sprechstunde, ohne die abschließende ärztliche Prüfung zu ersetzen. Wer diesen Effekt in der eigenen Praxis erleben möchte, kann eine Demo vereinbaren.

  • Zeitersparnis: 5 bis 10 Minuten pro Patientenkontakt, bei 35 Patientinnen und Patienten täglich 88 Minuten.
  • Jahresbilanz: 352 Stunden oder 9 Arbeitswochen zusätzliche Zeit pro Jahr.
  • Verbreitung: Mehr als 1.200 Ärztinnen und Ärzte nutzen Noa Notes bereits.
  • Datensicherheit: Server ausschließlich in Frankfurt, ISO/IEC 27001- und BSI C5 Typ 2-zertifiziert.
  • Einrichtung: Rund 45 Minuten, ohne IT-Kenntnisse.
  • Praxisstart: Details zur Einrichtung finden Sie unter Erste Schritte mit Noa.

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FAQ

Wie hilft Noa Notes bei der Dokumentation von MS, Parkinson und Epilepsie konkret?

Die Echtzeit-Transkription erfasst EDSS-Werte, UPDRS-Angaben oder Anfallsfrequenz während des Gesprächs, sektionsspezifische Vorlagen strukturieren die Verlaufsnotiz automatisch. Die abschließende Prüfung und Freigabe bleibt dabei immer bei der Ärztin oder dem Arzt.

Wie lange dauert die Einrichtung für eine neurologische Praxis?

Die Einrichtung dauert rund 45 Minuten und erfordert keine IT-Kenntnisse. Die Vorlagen für MS-, Parkinson- und Epilepsie-Verlaufsnotizen lassen sich anschließend an die eigene Sprechstundenstruktur anpassen.

Werden Patientendaten auf deutschen Servern verarbeitet?

Ja, Noa Notes verarbeitet alle Daten ausschließlich auf Servern in Frankfurt, DSGVO-konform und mit 256-Bit-Verschlüsselung. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist inklusive.

Wie wird die Fahrtauglichkeitsberatung bei Epilepsie-Patientinnen und -Patienten dokumentiert?

Diese Beratung hat wegen möglicher Haftungsfragen besondere Bedeutung, da bei lückenhafter Dokumentation die Beweislastumkehr nach § 630h BGB greifen kann. Noa Notes erfasst die entsprechenden Gesprächsinhalte über eine eigene Vorlage strukturiert und vollständig, die inhaltliche und rechtliche Bewertung der Fahreignung bleibt jedoch Aufgabe der Ärztin oder des Arztes.

Martina | Jameda Redaktion

Über den Autor

Martina | Jameda Redaktion

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