Zuletzt aktualisiert 5. Juni 2026
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Noa Notes & T2Med: Wie ein digitalisierter Praxisalltag bis zu 2 Stunden täglich spart
Martina | Jameda Redaktion
Dr. Marc Hanefeld hat den langen Weg hinter sich – und will ihn nicht mehr rückgängig machen
Bremervörde, Schleswig-Holstein. Dr. Marc Hanefeld sitzt in seiner Hausarztpraxis und erklärt, wie sein Arbeitstag früher aussah. Befunde, die abends in Papierakten eingelegt wurden. Akten, die irgendwo in der Praxis unterwegs waren und partout nicht gefunden werden wollten. Und immer wieder diese eine Frage, die sich durch den ganzen Tag zog: Wo ist die Akte gerade?
Das klingt nach einer anderen Zeit. Für viele Praxen ist es das noch nicht.
Hanefeld hat diesen Weg längst hinter sich. Seit 2017 arbeitet seine Praxis vollständig digital – und seit der Integration von Noa Notes mit seinem Praxisverwaltungssystem T2Med hat sich noch einmal etwas Grundlegendes verändert. Was genau, erzählt er am besten selbst.
„Wo ist die Akte?" – Eine Frage, die heute nicht mehr gestellt wird
Hanefelds medizinische Karriere begann im Krankenhaus. In einer Welt, in der Befunde buchstäblich gefaltet und in Akten eingelegt wurden. Abends. Von Hand. Ein enormer Aufwand für das Personal – und eine permanente logistische Herausforderung für alle Beteiligten.
Die Konsequenz: Wer die Akte nicht finden konnte, hatte schlicht keine Informationen. Kein Backup, kein digitaler Zugriff, kein Plan B.
2017 zog Hanefeld dann den Schlussstrich. Komplette Umstellung auf elektronische Dokumentation – und das bedeutete nicht nur, ab sofort alles digital einzutippen. Es bedeutete auch, zehn Jahre Patientenhistorie rückwärts zu digitalisieren. Speicherkonzepte entwickeln. Entscheiden, was überhaupt gespeichert wird. Ein Projekt, das sich über Jahre zog.
War es das wert? Für Hanefeld keine Frage:
"Die Dokumentation ist das A und O – nicht nur aus juristischen Gründen, sondern auch, damit man die Behandlungsqualität gleich behält und immer alles weitestgehend im Überblick hat."
Dr. Marc Hanefeld, Allgemeinmediziner aus Bremervörde
Noa Connect 3.0 und T2med: Eine starke Kombination
Mit der Einführung von Noa Connect 3.0 hat sich für Hanefeld noch einmal ein entscheidender Schritt vollzogen. Die Idee dahinter ist so simpel wie wirkungsvoll: Noa Notes hört beim Patientengespräch mit, strukturiert die Dokumentation automatisch – und übergibt sie direkt an T2Med. In die richtigen Felder. Ohne Copy-Paste. Ohne Systemwechsel. Ohne dass der Arzt dazwischen auch nur einen Gedanken verschwenden muss.
Diagnosen und Leistungsziffern werden dabei ebenfalls automatisch übergeben. Was früher mühsam manuell nachgepflegt werden musste, läuft heute im Hintergrund – still und zuverlässig.
"Das Schöne ist, dass ich per Knopfdruck einfach komplett meine Dokumentation in Noa Notes übernehmen kann."
Dr. Marc Hanefeld, Allgemeinmediziner aus Bremervörde
und was bedeutet FHIR?

Viele Integrationen laufen heute über GDT – solide, etabliert, weit verbreitet. Was die T2Med-Integration von Noa Notes unterscheidet, ist die technische Grundlage: Jameda und T2Med haben gemeinsam eine FHIR-basierte REST API entwickelt. FHIR steht für „Fast Healthcare Interoperability Resources" – der internationale Standard für den sicheren, strukturierten Austausch medizinischer Daten, auf dem auch die Telematikinfrastruktur in Deutschland aufbaut.
Vollständig präsent sein – und trotzdem nichts vergessen
Hanefeld beschreibt im Interview, wie ein voller Sprechstundentag wirklich aussieht. Zehn, fünfzehn Gespräche, jedes mit seinem eigenen Tempo, seinen eigenen Themen. Man ist präsent, man hört zu, man denkt mit – und irgendwo dazwischen soll auch noch alles dokumentiert werden.
Das ist keine Frage der Organisation. Es ist eine strukturelle Herausforderung, die jeden Arzt betrifft, egal wie erfahren er ist. Wer voll im Gespräch ist, kann nicht gleichzeitig lückenlos mitschreiben. Wer mitschreibt, ist nicht mehr vollständig beim Patienten. Beides gleichzeitig funktioniert schlicht nicht – und das kostet Energie, jeden Tag.
Genau das beschreibt Hanefeld:
"Mit Noa ist es mir schon mehrfach passiert, dass ich beim Blick in die Dokumentation gedacht habe: Ach ja, das hat der Patient ja auch gesagt – das hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm."
Dr. Marc Hanefeld, Allgemeinmediziner aus Bremervörde
Noa Notes nimmt diesen Druck heraus. Nicht indem es den Arzt ersetzt, sondern indem es zuverlässig mithört – auch dann, wenn die Aufmerksamkeit vollständig beim Patienten ist.
Ist Ihr PVS auch mit Noa Notes kompatibel?
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Sofortergebnis – kein Account nötig
Fazit: Weniger Nacharbeit, mehr Aufmerksamkeit für den Patienten
Dr. Hanefelds Geschichte ist keine über Technologie. Sie ist eine über einen Arzt, der verstanden hat, dass gute Medizin auch gute Dokumentation braucht – und dass beides möglich ist, ohne dass eines auf Kosten des anderen geht.
Die FHIR-basierte Integration mit T2Med ist dabei mehr als ein technisches Detail. Sie steht für eine Infrastruktur, in der Systeme wirklich miteinander sprechen – und in der Ärzte sich auf das konzentrieren können, worauf es in der Medizin wirklich ankommt: den Patienten.
Häufig gestellte Fragen zu Noa Notes & T2Med
Was ist Noa Notes Connect 3.0?
Die tiefste Integrationsstufe von Noa Notes – vollautomatische Übergabe strukturierter Dokumentation inklusive Diagnosen und Leistungsziffern direkt in die richtigen Felder des Praxisverwaltungssystems. Mehr Informationen.
Was bedeutet FHIR und warum ist es relevant?
FHIR („Fast Healthcare Interoperability Resources") ist der internationale Standard für den strukturierten Austausch medizinischer Daten – und gleichzeitig die technische Grundlage der Telematikinfrastruktur in Deutschland. Die T2Med-Integration von Noa Notes basiert vollständig auf diesem Standard. Das macht sie nicht nur heute funktional, sondern auch kompatibel mit der Infrastruktur, auf die das deutsche Gesundheitswesen perspektivisch zusteuert.

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Martina | Jameda Redaktion